Samstag, 11. November 2017

Das Landhäusl - Eigene Sauna im Appartement

Aktiv Urlaub und Wellness - die eigene Sauna im Appartement


Wann fahren wir endlich in den Urlaub? Die Arbeit ist schon viel zu stressig, es geht nichts mehr voran! Ich muss jetzt wirklich raus aus dem Alltag!
Sätze wie diese kommen Ihnen bekannt vor? Das dachten wir uns bereits, und deshalb sind wir gerade drauf und dran, unsere neuen Appartements mit eigener Sauna bis Anfang Dezember fertigzustellen. Das heißt, Schifahren, Langlaufen, Skitouren gehen, und Erholung in der Wärmekabine sind nur noch ein paar mal schlafen entfernt.


Winterurlaub in Ramsau am Dachstein


Auf einem Hochplateau umringt von Bergen, insbesondere dem Dachsteinmassiv, erschließt sich die Ramsau! Ein Paradies für Langläufer aber speziell Familien mit Kindern fühlen sich hier wohl. Nur 15 Minuten vom weltbekannten Skiort Schladming entfernt, warten unser Maskottchen Kali und seine Freunde auf die Kids, um Ihnen das Skifahren beizubringen. Zahlreiche Wiesenlifte auf den Ramsauer Sonnenhängen bieten ideale Voraussetzungen für die Kleinsten, um ihre ersten Schwünge zu ziehen. Nach einem aktiven Tag auf der Piste wärmt man sich am besten im gemütlichen Appartement mit eigener Sauna im neuen Landhäusl wieder auf.

 

Alles Holz - fast alles!


Bei der Einrichtung achten wir bei den neuen Appartements explizit, Naturmaterialien zu verwenden, um unseren künftigen Gästen im Landhäusl ein wohliges und wärmendes Klima zu verschaffen. So wurde nicht nur der Dachstuhl aus heimischem Holz aus Filzmoos hergestellt, auch die Einrichtung, insbesondere die handgefertigten Schlafzimmermöbel, stammen aus heimischem Eichenholz. Natürlich kommen auch in den Saunen hochqualitative Hölzer in Verwendung, um nach jedem Saunagang wieder frei durchatmen zu können.


Der Dachstein - er begrüßt Sie schon morgens


Wenn man schon ein wenig in der Welt herumgereist ist, weiß man, es gibt allerorts beeindruckende Plätze auf dieser Erde. Doch wo man auch ist, wo man sich tatsächlich richtig wohl fühlt, man vermisst doch eins - den Blick auf den Dachstein. Es ist wohl eines der imposantesten Gebilde der Alpen, das sich jeden morgen aufs neue vor einem aufbaut. Und die neuen Appartements im Landhäusl sind genau mit einzigartigem Blick auf den Dachstein ausgerichtet. Vielleicht muss man manchmal den Vorhang öffnen, oder den Saunagang beenden, aber sonst ist einem der Blick auf dieses imposante Bergmassiv gewiss. Und wer es schon einmal gesehen hat, lässt nicht so schnell davon ab.

 

Schon mal der erste Gast gewesen?


Verpassen Sie nicht die einmalige Gelegenheit, und seien Sie unser erster Gast in den neuen Appartements im Landhäusl. Genießen Sie all diese Möglichkeiten und gönnen sich einfach ein bisschen Auszeit. Ein sensationelles Einführungsangebot könnte nicht verlockender sein.
Ab € 100,- pro Nacht sind Sie dabei, sich das eigene perfekte Weihnachtsgeschenk zu machen.
Also, einige Überdenkzeit bleibt ja noch, bis dahin, aktualisieren wir unseren Blog, und man kann sich immer ein neues Bild davon machen, was einem entgehen würde, wenn man nicht bucht.

Schlafzimmer mit Bergblick
So sehen di neuen Schlafzimmer aus!
Urlaub mit Freiheit
Wohnzimmer mit Blick auf den Dachstein
Die eigene Sauna im Appartement
Das wir die eigene Sauna im Bad




Dienstag, 7. Februar 2017

Winterwandern in Ramsau am Dachstein



Winterwandern_mit_Blick_auf_die_Berge
Winterwandern im Almgebiet
Längst schon ist bekannt, das ein gelungener Winterurlaub nicht nur aus Schifahren und einem Willi mit Frucht besteht, sondern immer facettenreicher wird. Angefangen von einer gemütlichen Pferdeschlittenfahrt quer über das Ramsauer Hochplateau hindurch durch versschneite Wälder und mit dem ein oder anderen Einkehrschwung bei den zahlreichen Gaststätten direkt neben den Pferdeschlittenstrecken und Langlaufloipen. Ein kleiner Spaziergang auf extra präparierten und ausgetretenen Waldwegen lässt einen sämtliche Alltagssorgen vergessen und währenddessen genießt man einfach einmal die Ruhe, das Glitzern des Schnees und eine tolle Aussicht auf die Berge rund um den Dachstein und die Schladminger Tauern. Wer es dann wirklich schon etwas sportliche angehen möchte, der leiht sich am besten ein paar Schneeschuhe beim Intersport Bachler oder beim Ski Willy in der Ramsau aus und begibt sich in das Ramsauer Almengebiet. Angefangen von der Neustattalm, bekannt als "das Postkartenmotiv" in der Steiermark geht es abseits von Skipisten, allein unterwegs in nahezu unberührter Natur, stets im Antlitz des Dachsteinmassivs, vorbei an verschneiten Hütten, Wege durch Wälder und wunderschönen Almwiesen.

Winterwandern+BlickaufdenDachstein
Blick auf den Dachstein beim Winterwandern
Schneeschuhwandern_auf_der_Gloesalm
Schneeschuhwandern











Und am Ende wird man nicht nur mit einer wunderschönen Aussicht belohnt, sondern auch mit einem gemütlichen Einkehrschwung auf der Glösalm, mit herrlichen hausgemachten Knödelgerichten und einer heißen Tasse Tee sowie feine Spezialitäten aus dem Schnapskaster'l.

Knödel-mit-Sauerkraut
Hausgemachte Speckknödel mit Sauerkraut
Knödelvariation-mit-Salat
Glösalm's leckere Knödelvariation








Langlaufen - die neue Trendsportart

Von dort kann man noch bequem mit dem Skibus bis zur Türlwandhütte fahren und den Ramsauer Skiweg herunterspazieren. Für die nächsten Tage steht dann Langlaufen am Programm; zahlreiche Kurse für Einsteiger werden angeboten, aber selbstverständlich kommen auch alle Profis und Hobby - Langläufer auf über 200 Kilometer gespurten Loipen auf ihre Kosten. Nicht um sonst trainiert die Weltelite aus Langlauf und Biathlon im Herbst stets in der Ramsau, und auch der Weltcup der Nordischen Kombination, mit einer der anspruchsvollsten Strecken wird jedes Jahr in der Ramsau abgehalten. Alle Langläufer, ob Anfänger oder Fortgeschrittene steigen natürlich direkt vorm Haus bei uns im Landhaus Kirchgasser in die Loipe ein.


Langlaufen-in-Ramsau-am-Dachstein
Direkter Einstieg vom Landhaus Kirchgasser in die Langlaufloipe


Bissl Crazy kann's schon sein...

Alle verrückten schwingen sich dann auf den neuen Wintertrend, dem "Fatbike", wo mit einem Rad mit etwas dickeren Reifen gemeinsam die Gegend erkundet wird, und zum Beispiel eine Tour rund um den Rittisberg gemacht wird, und anschließendem Einkehrschwung in der Sonnenalm.
Die Abenteurer unter euch greifen dann wahrscheinlich zu den Tourenskiern, und erkunden dann direkt ab Haus, also in bester Lage beim Landhaus Sunseitn das Tourenski - Eldorado Ramsau am Dachstein.

Abenteuerurlaub-Ramsau-Sunseitn
Perfekter Einstieg ins Tourenskigebiet Ramsau -
das Landhaus Sunseitn

Schi fahren für Klein und Groß

Ein Tag oder mehr sind natürlich dann auch dem Skifahren gewidmet, und speziell für Familien mit Kindern eignen sich die Wiesenlifte und der Rittisberg mit vielen bunten Märchenfiguren. Kali der Ramsaurier und seine Freunde begrüßen dich überall auf den Liften und verraten dir unter anderem Tipps und Tricks rund ums Schi fahren und Spaß haben.

Also einfach mal die Arbeit liegen lassen, Wintersachen einpacken und los geht's auf einen Trip in die Ramsau, wo kein Tag dem anderen gleicht...
Wir freuen uns auf euch ;)

Samstag, 31. Dezember 2016

Winter in Kitzbühel

Winter in Kitzbühel

Ganz nah am Geschehen...


Während sich zu Hause in Ramsau am Dachstein vorm Landhaus Kirchgasser schon die Schneewehen wölben, dösen hier in Kitzbühel des Nachts nach wie vor die Schneekanonen, um am Hahnenkammrennen perfekte Bedingungen bereiten zu können. Warum auf einmal ein Beitrag aus Kitzbühel? Ganz einfach - meine heurige Wintersaison verbringe ich in Kitzbühel auf der Streifalm.
Und wie der Name schon sagt, die Streifalm befindet sich tatsächlich nicht unweit vom Zielstadion des legendären Hahnenkammrennens.

Doch momentan lässt der Schnee noch ein wenig auf sich warten, was die Pistenverhältnisse jedoch nicht mindert. Wer jedoch schon zum Jahreswechsel ebenfalls ideal präparierte Pisten und herrlich gespurte Langlaufloipen nutzen möchte, das Ganze in einer verschneiten Optik, der hat dank einiger Schneefälle in der Ramsau am Dachstein schon die besten Gelegenheiten dazu.

 

Guter Rutsch


Das Wetter können wir halt Gott sei dank nicht beeinflussen, was wir allerdings ganz gut selbst bestimmen können, ist die Stimmung, der Spaß, die Freude und gute Laune, mit der wir ins Neue Jahr starten. Was auch kommt, wo wir auch sind, ob in Kitzbühel oder in Ramsau am Dachstein..., man könnte sich im neuen Jahr wenigstens den einen guten Vorsatz machen, manche Dinge so zu nehmen wie sie kommen, endlich aufhören, wo es geht, einen anderen Schuldigen zu finden, mit einem Lächeln durch die Straßen zu gehen, wenn es mal kein W-Lan gibt vielleicht auch mit anderen Mitmenschen das ein oder andere Wort zu wechseln, und ganz wichtig, sich selbst etwas zu gönnen!
Und am Besten gönnt man sich, wenn man sich einmal ein paar Tage Zeit nimmt, die Koffer packt, und sich bei einem Urlaub in Ramsau am Dachstein im Landhaus Kirchgasser verwöhnen lässt.

Natürlich freue ich mich aber auch über einen Besuch im Restaurant Streifalm in Kitzbühel

Montag, 21. März 2016

Langlaufen in der Ramsau auf hohem Niveau

Gemeint sind keine Stelzen - Schi, keine Plateau-Schuhe, oder wahnsinnige Schneemassen, denn diese blieben heuer auch bei uns wie auch manch anderenorts einfach aus.
Gemeint ist die neue Loipe am Duregg-Rundweg, sozusagen die Duregg-Loipe, ausgehend von der Glösalm, welche am Weg zur Dachstein - Seilbahn auf ca. 1500 Metern Seehöhe liegt.
Heißt also, man kommt den Bergen schon ein kleines Stück näher, aber keine Angst, es sind deshalb trotzdem keine unüberwindbaren Steigungen oder unbezwingbare Steilstücke in der Loipe vorhanden.


 

Der Genießer - Tipp!

Wer also einmal richtig Ruhe sucht, abseits der manchmal doch frequentierten Loipen am Hochplateau Ramsau, der sollte den Versuch auf jeden Fall wagen, die mittelschwere Loipe mit Ausblick auf Rötelstein, Bischofsmütze und Dachstein in Angriff zu nehmen. Ganz einfach und bequem mit der Wintercard um € 1,- mit dem Bus die Dachsteinstraße hochfahren, bei der "Bedarfshaltestelle Duregg" aussteigen, Schier anschnallen, und die zuerst etwas ansteigende Loipe hochlaufen. Vorbei an einer Wildfütterung, durch den verschneiten Wald hindurch, und nach einiger Zeit sich von der beeindruckenden Kulisse des Dachstein-Massivs fesseln lassen. Genießen ist so einfach!




Klar, ein bisschen anstrengen wird man sich schon müssen, aber man bleibt wirklich gerne stehen, und lässt die atemberaubende Gegend auf sich wirken.

Einkehrschwung

Nach dieser 4 - Kilometer langen Runde hat man sich dann aber wirklich eine Stärkung verdient - und weil es man diese Runde am besten gleich am Vormittag startet, eignet sich die Glösalm, die Alm meiner Schwester ganz hervorragend dazu! Meine Empfehlung: Die Knödelgerichte!!! Wo sonst bekommt man Wildknödel mit Rotkraut, oder auch eine Knödelvariation mit drei verschiedenen Knödeln, dazu ein Bierchen, natürlich alkoholfrei (wir sind ja Langläufer...)
Aber nach dieser doch etwas anspruchsvollen Runde darf man sich schon einmal etwas gönnen.



Lux - Wiese

Bevor man zur Glösalm hinkommt, gibt es noch eine weitere Option - die Luxwiese. Jedoch ist der Weg dorthin doch etwas schneller, da es zu Beginn gleich etwas bergab geht, und mit einigen Spitzkehren doch schon schifahrerische Kenntnisse braucht, zählt diese Loipe zu den schwarzen, also schwierigen Loipen - zurecht. Wer allerdings gut auf den Schiern steht, die Herausforderung sucht, den erwartet ein super Ausblick mit Postkartenmotiv. Danach geht's wieder bergauf - jeder der diese Loipe bezwungen hat, darf sich dann ein Schnapser'l auf der Glösalm gönnen.



Danach geht's gemütlich mit dem Bus wieder zurück in die Ramsau, wo man noch den ganzen Nachmittag vor sich hat, um zum Beispiel bei einem Winterspaziergang auf den Kulmberg den Blick ins Ennstal zu genießen, und anschließend den Nachmittag bei einem Kaffee ausklingen zu lassen.




Samstag, 5. März 2016

Weltreise - Australien - Was isst man hier?

Australien – Was isst man hier?

 

 

Nun gut, nach Thailand, also nach sämtlichen Varianten von Curries, anderen etwas scharfen Köstlichkeiten wie zum Beispiel das wahrscheinlich berühmteste Gericht Thailands – das Pad Thai, (Nudel mit Nüssen, Sojasprossen und Ei) kommt jetzt Australien.

Zuerst dachte ich, man hat sich nach einem Monat schön langsam satt gegessen vom Thai – Food, sobald man aber in Australien ankommt, sehnt man sich geradezu nach dem Ein-Euro-Essen.

Denn zugegeben, wer von Bangkok nach Sydney fliegt, erlebt zuerst mal einen kleinen oder doch etwas größeren Preisschock. Wie sich deshalb auch meine Reisegewohnheiten etwas änderten, steht auf dem Blog in der Website.
 
Das heißt jetzt also, ab nun wird wieder selbst gekocht, denn in Australien sind sämtliche Hostels mit mehr oder weniger guten Küchen ausgestattet, wo man seiner kulinarischen Kreativität freien Lauf lassen kann. Man findet sozusagen hier die Jamie Olivers unter den Backpackern, welche sich bewegend zur Musik einen leckeren Mediterranen Avocado-Stampf zubereiten, es gibt aber auch die „zu-kleinen-Kochtopf-für-Spaghetti“ Köche, wo dann einfach eine Hälfte der Nudeln noch hart ist, während die andere Hälfte bereits mehr als fertig ist.

Nach meinem ersten Supermarkt – Einkauf stand ich allerdings auch mit den jeweils billigsten Sachen da, also Eier, Toastbrot, Milch, Schinken und Käse.

Nach meinem vierten Schinken-Käse Toast war aber klar – das wird vielleicht etwas zu einfältig für ein Monat.

Nun begann also die Challenge – Was tun mit Toastbrot und Eiern?

Jede Menge:

 

French Toast oder so ähnlich…


Alles begann mit der Idee French-Toast auf süße Art, also Toastbrot in einen Mix aus Eiern, Milch und Zucker tunken und in Butter heraus braten, wer hat, kann auch noch Zimt dazugeben.

Schmeckt dann eigentlich ähnlich wie der Kaiserschmarrn, schmiert man dann zwischen zwei Toastscheiben noch etwas Marmelade, die man gerade findet, hat man fast so etwas wie „Pofesen“.

Diese „Pofesen“ brachten mich dann auf die Idee österreichische Bauernküche.

Zuvor aber noch einen Toastblock gekauft, weil billig, eine Schachtel voll Eier, und auf ging’s in die zweite Runde.

 

Knödel:


Zwar ohne Zwiebel, dafür ohne Gewürze und Kräuter, also Toastbrot, Eier, und ein bisschen gefundene Milch wer den zusammengedrückt zu einer Art Knödel, und dann ab ins heiße Wasser – nicht zu lange, sonst gibt’s Knödelflocken, und schließlich zählt das Auge, denn das es nach nicht viel schmeckt, ist von vorn herein klar… Dafür sorgte dann meine selbst erfunden „Free-Food –Sauce“ eine Art Würzbaste – Ketchup – Mischung.

                                              
Kaspressknödel:


  Etwas Käse hinzumengen, und flach herausbraten

 

  Speckknödel:

Etwas Speck und Zwiebel anrösten und hinzugatschen

 

Souffle:


Als Nachtisch gab’s ein Souffle, also Eigelb und Eiweiß getrennt geschlagen, das Eigelb mit etwas Sauerrahm vermengt, und danach beides vermischen und im Wasserbad erhitzen. Wenn es wirklich gut werden sollte, und nach köstlich aussehen sollte, fehlen noch bisschen Backpulver und Vanillezucker und so…

 

 

 

Dreierlei Ei


Als Frühstück gab es dann Spiegelei, Rührei, und pochiertes Ei (Ei in simmerndes Essigwasser aufschlagen) mit Toastbrot.

 

 

 
 
 
 
Das Toastbrot war nun aus, deshalb musste eine neue Idee her – klar, Mehl und Ei, und daraus geht nun wirklich viel.

 

Spätzle, Nockerl, Necki, Spotzn, wie auch immer…


Eine Pampe aus Eiern, Mehl und Wasser anrühren, und durch ein großes Sieb in heißes Wasser drücken, mit Zwiebel und Käse sind das dann die berühmten Käsespätzle.

 

Specknockerl mit Longpepper


Mit etwas Speck angeröstet werden daraus auch noch Specknockerl – sagenhaft! Longpepper? Wusste ich bis vor kurzem auch nicht, dass es ihn gibt, bis Tobias, unser bayrischer Freund und Saucier in der Käferschenke in München, ihn als „exquisites Gourmet – Gewürz“ erwähnte. Woraufhin ich diesen Longpepper in Thailand sehr günstig erwarb und mit nach Australien „schmuggelte“ (nicht der Mama sagen) Er machte sich aber ziemlich gut in den Nockerl ;)

 

Birnennockerl mit Goon


Auch süß sind die Nockerl ziemlich schmackhaft, mit Birnenstücken angeröstet, und mit Goon abgelöscht – Wer jemals in Australien Backpacker war, weiß nur zu gut, was Goon ist – ein billiger Zweitwein serviert im 4 Liter Kanister, leicht süß am Gaumen mit bitterem Schädelweh im Abgang, aber zum kochen passt’s schon.

 

Schwarzbeernocken


Also eigentlich Mehl mit Schwarzbeeren vermischen, wenn man keine hat, wie ich, lässt man sie einfach weg, gießt heißes Wasser darauf, macht eine leicht zähe Masse daraus, und bäckt sie als kleine Nocken in Butter heraus. Als Alternative zu den Schwarzbeeren gibt man reichlich Zucker und Zimt dazu – tut’s auch.

 

Palatschinken, Pfannkuchen, Pancakes


Klar, auch das geht natürlich, wenn man allerdings am Vortag im „Free-Food-Abteil“ ein Nutella gesehen hat, und das am Tag der Pancake-Orgie nicht mehr da ist, hat man nach dem zehnten „Ohne –Nichts-Pancake“ dann doch genug.

 

Kaiserschmarrn


Was natürlich nicht fehlen darf auf einer Australien-Reise ist der Kaiserschmarrn. Dadurch das auch einige deutsche Backpacker unterwegs sind, wusste man natürlich über dieses Gericht Bescheid, wodurch dann schlussendlich noch eine Kostprobe übrig blieb. Aaaber, man muss auch sagen, man kann sich im Gegenzug dafür das ein oder andere Bier „erkochen“.

 

Doch, sind das jetzt nicht ganz schön viel Eier? – Alerdings, 36 Eier in einer Woche, das war dann selbst für mich und meine sonst so ausgewogene Ernährung etwas viel, deshalb ging es dann eine Zeit lang mit dem klassischen Backpacker – Essen in Australien weiter, Nudel, Reis, Müsli, Würste…
 
 
 

Fleischkrapfen

 
Das einzige, das man jetzt noch ohne Eier machen kann, sind Fleischkrapfen, und wie in meinem Fall, Rote Beete - Frischkäse Krapferl. Ist zwar ein bisschen viel Arbeit, man macht aber dann gleich einen 3 - Tagesvorrat, wodurch man dann eigentlich nicht mehr kochen braucht.

 

Spezialitäten in Australien?


Ich würde sagen Känguru und Krokodil, beides im Supermarkt zu erhalten, also gab es einmal ein Känguru – BBQ, beim Krokodil spielten meine Freunde leider nicht mehr mit, stattdessen gönnten wir uns zum Abschluss noch mal ein Lachfilet auf Pesto – Nudel, und zur großen Überraschung hatte dieses Hostel einen Kräutergarten, wodurch unser Lachs ein gelungenes Abschluss – Festmahl wurde.

 
 

 
 
 
 
 
 
 
Soviel zu Australien, man freut sich dann doch wieder irgendwann auf heimisches Fleisch, Mutters Küche, und vor allem Geschmack im Essen. Und das ist jetzt kein Kochbuch, oder eine Rezepte-Sammlung, sondern eher ein paar Ideen wie man aus nicht viel doch eine halbwegs essbare Mahlzeit zaubern kann. 

Freitag, 1. Januar 2016

Urlaub in neu-renovierten Appartements im Landhaus Sunseitn

Urlaub – Jetzt erst recht!


Neu renovierte Appartements im Landhaus Sunseitn - von der Planung zur Fertigstellung.


Urlaub in Ramsau am Dachstein
Lasst es uns zerstören...
Wer schon einmal Urlaub im Landhaus Sunseitn in Ramsau am
Dachstein verbracht hat, der hat natürlich auch den Hausherrn Christian kennengelernt. Ein Gastgeber voller Ideenreichtum, Gespür für das Kreative, und nicht zuletzt, ein Gastgeber voller Freude an der Arbeit.

Urlaub in Ramsau am Dachstein
Ist da auch der WLan Kabel dabei?
Bevor die Umsetzung der Renovierung der neuen Appartements in der Sunseitn begann, bemerkte man eine motivierte Anspannung bei Christian, im Hinterkopf voller Ideen, die nur noch darauf warteten ausgeführt zu werden. Als es dann schließlich so weit war, die Baustelle startete, die Aufregung war groß, die Begeisterung endlich den Hammer schwingen zu lassen, noch viel größer.
Urlaub in Ramsau am Dachstein
Kabelsalat

Der Polier, Christian, gelernter Installateur, konzessionierter Gastwirt, war 24 Stunden am Tag im Einsatz und die Nacht auch noch hindurch, selbstverständlich stets mit der Unterstützung von Papa Hermann, wiederum ein Mann mit so einiger Erfahrung im Bauwesen. Gestärkt wurde der Bautrupp von Mama Doris - danach ging es wieder richtig voran!

Das Grobe war dank einiger Freunde schnell erledigt, die Feinarbeit ist dann meistens immer ein bisschen aufwendiger, aber gut Ding braucht Weile! Und die Mühe hat sich sichtlich gelohnt.

Ein richtiger Polier hat sich natürlich auch nicht lumpen lassen, und die Arbeiter dann noch auf ein gemütliches Essen in die Waldschenke eingeladen, Fotos gibt's keine...
Urlaub in Ramsau am Dachstein
Eh keiner mehr drin?

Hier geht's zu den Bildern...

Einem Urlaub im Landhaus Sunseitn in Ramsau am Dachstein steht also nichts mehr im Wege, ob nach einem anstrengendem Winterspaziergang in der ebenfalls erst kürzlich renovierten Sauna zu schwitzen, oder die atemberaubende Bergkulisse von den Schladminger Tauern und dem Dachsteinmassiv zu genießen. Aber genießt doch erstmal die Impressionen der neuen Appartements.

Montag, 28. Dezember 2015

Vietnam - die Route mit dem Motorrad

Vietnam mit dem Motorrad


Eine einzigartige Erfahrung
Urlaub


Träumt man nicht wenigstens einmal im Leben davon, auf dem Motorrad sitzend, die grenzenlose Freiheit vor sich, einen Highway entlang zu cruisen, die Gedanken hinter sich gelassen, einfach auf in ein neues Abenteuer zu fahren? Hört sich eigentlich schon ziemlich cool an - Ist es auch! Ein Motorrad zu kaufen, schmälert das Budget in Vietnam um ca. € 300,- exkl. Reparatur arbeiten.
Aber wie sagt ein Sprichwort so schön:

"Travelling is the only Thing you can buy, which makes you richer"

UrlaubUnd das macht es wirklich, zwar ist die Reise mit dem Motorrad vielleicht nicht immer von
strahlendem Sonnenschein begleitet, aber speziell wenn man durch den Norden Vietnams fährt stößt man auf eine unbeschreiblich große Hilfsbereitschaft der Einheimischen. Es gibt wahrscheinlich selten so unkomplizierte und vertrauenswürdige Menschen, wie die Leute aus dem Norden Vietnams.
Natürlich, überall, wo der Tourismus Einzug genommen hat, bekommt man irgendetwas angedreht, aber außerhalb dieser Gebiete, und die erreicht man wirklich nur mit dem Motorrad, da fährt kein Bus mehr hin, sind alle Leute sehr aufgeschlossen und keineswegs gescheut, herzukommen und einem die Hand zu schütteln. Vielleicht lag es auch daran, dass wir gleich zu Beginn unserer Motorrad - Tour eine Bamboo - Bong erstanden haben, welche so ziemlich jeder Haushalt im Norden besaß.


Wo gehts's genau hin?
Urlaub

Auf jeden Fall beschlossen wir eigentlich gleich von Anfang an, niemals bei Dunkelheit zu fahren, aufgrund eher dürftiger Scheinwerfer, was aber nicht ein einziges Mal geklappt hatte. Das wäre eigentlich noch das Wenigste, schlimmer wird dann eher der Regen, zumindest wenn es ein paar Tage hintereinander regnet, (was eher außergewöhnlich für Vietnam ist). Die genaue Reiseroute ist hier auf der  Karte ersichtlich und die damit verbundenen Geschehnisse sind auf der Website vom Landhaus Kirchgasser aufgelistet:

A - C: Hanoi, Lao Cai, Sapa
C - G: Sapa, Nghia Lo, Hanoi, Ha Long, Ninh Binh
G - I: Ninh Binh, Da Nang, Phong Nha
I - J: Phong Nha, Hue, Hoi An, Dalat (Route konnte leider nicht mehr hinzugefügt werden, folgt im Südenteil)

Südenteil - der Link zur Karte

D - F: Dalat, Lagi, Vung Tau, Ho Chi Minh

Hilfsbereitschaft
Urlaub

Eine einzigartige Vietnam - Reise machen aber nicht möglichst viele Kilometer aus, am wichtigsten ist wahrscheinlich einfach so wenig wie möglich zu planen, die Dinge so geschehen zu lassen, wie sie kommen, und sie mit vietnamesischer Leichtigkeit zu nehmen. Ein Beispiel dafür vielleicht: Unsere letzten 20 Kilometer auf dem Weg zurück nach Hanoi hatten uns satte drei Stunden gekostet, da bei einem Motorrad alle hundert Meter die Kette absprang, dennoch alle hundert Meter jemand seine Hilfe anbot, ganz speziell war eine Situation, als uns ein Local ansprach, irgendwelche Laute ein Hochhaus hinauf rief, und plötzlich hinter einer großen Werbetafel der passende Schraubenschlüssel zum spannen der Kette an einer Schnur herabgeseilt kam, und der Local schließlich das Motorrad wieder perfekt zum laufen brachte! Also Hut ab vor dieser Hilfsbereitschaft, wobei eigentlich alle Europäer, die man trifft, das gleiche sagen.

Preis

Ach ja, eines vielleicht noch vorne weg, die Motorrad - Version ist sicher keine Low-Budget-Version! Also man sollte nicht damit rechnen, das man sich dadurch sämtliche Kosten für Transportmittel spart, auch das Motorrad braucht seine Pflege, und sagen wir mal, "Verschleißteile"
Also worst case kann man schon mal im vorhinein € 50,- zum Kaufpreis draufschlagen. Aber genau dadurch wird man erfinderisch, erhält Einblick ins Innere eines Motorrads und lernt handeln.


Reisen mit dem Bus

Also doch lieber mit dem Bus? - Naja, haben wir nach dem dritten Regentag hintereinander auch probiert. Es hilft definitiv einige Kilometer am Stück , (Hoi An nach Nha Trang) denn man kann auch die Mopeds im Kofferraum des Busses mitnehmen, wenn auch mit Verlusten zu rechnen ist...(meine Hupe war nach dem Transport nicht mehr Teil des Ganzen - Vietnam ohne Hupe...Lassen wir mal so stehen) Auf jeden Fall nahmen wir immerhin die komfortabelste Buslinie, welche dennoch ein wenig gewöhnungsbedürftig war - naja, groß sein ist nicht immer ein Vorteil ;)
Und während unserer Trips auf dem Moped auf den Highways begegneten uns immer wieder solche Busse, die uns mit freundlichem Gehupe begrüßten, wobei wir uns fragten, ob man das hupen im Inneren auch hört - JA; MAN HÖRT ES!!! Und ich glaube sogar, das machen die Chauffeure liebend gerne.

Verkehr
Urlaub

Sagt man nicht, Vietnam ist neben Bangkok eine Städte mit den meisten Mopeds? Kann man mit gutem Gewissen behaupten ja! Und Hanoi ist mit Ho Chi Minh auch kaum zu vergleichen. Damit man sich, das ein wenig vorstellen kann, geht's hier zum ultimativen Kreisverkehr - Video von Ho Chi Minh. Aber mit etwas Gefühl, und viel Zeit kommt man irgendwann auch am Ziel an.


Verkauf

UrlaubEs war schließlich soweit, die letzten Kilometer waren gefahren, nun war unser Verkaufstalent gefragt. Nachdem ein Ami, der angeblich schon zum vierten Mal ein Moped kaufen wollte, erklärte uns schon mal vorneweg, das eigentlich einiges noch zu reparieren wäre, und machte uns somit den Verkauf nicht wirklich schmackhaft. Zum Glück kam im selben Moment ein Händler vorbei, der Mopeds brauchte, um sie weiterzuverkaufen, der dann eins nach dem anderen für immerhin noch € 200,- kaufte.

Urlaub


Nach geschätzten 2000 Kilometern, verkauften Mopeds, vor allem gesund angekommen in Ho Chi Minh, war die Zeit gekommen, ein Bierchen aufzumachen - einer der größten Momente der Reise ;)

Dienstag, 8. Dezember 2015

Vietnam - Was isst man hier?


Eine gute Frage eigentlich, und wir haben versucht sie zu beantworten, besser gesagt, wir haben so einiges versucht. Wir waren ja schon in China unterwegs, und haben uns dort sämtliche Spezialitäten gegönnt, was allerdings in Vietnam ganz besonders ist, dass wir mit den Motorrädern unterwegs sind. Das heißt, wir starten zwar meist in den großen Städten, sind aber dank Motorrädern relativ flexibel.
Die einzige Abmachung, die wir hatten, war nicht bei Nacht zu fahren, da unsere Scheinwerfer, vergleichbar mi einer Taschenlampe, ziemlich dürftig wahren.
Erster Tag, 19:00 Uhr, stockfinster, "ich glaub jetzt suchen wir schön langsam was...!" In einem kleinen irgendwo zwischen Hanoi und Lao Cai konnten wir schließlich durch Handfuß-Kommunikation und großer Mühe der sogar ein Guesthouse finden, die uns herzlich aufgenommen hatten. Wir bekamen sogar noch ein Abendessen, so die Vorgeschichte zum ersten kulinarischen Höhepunkt.

Alles vom Huhn

"Chicken and Rice" wurde uns angeboten, worauf wir natürlich einstimmig mit "Please" antworteten. Es kam schließlich ein Topf Reis, Kohlrabi - Gemüse, und ein Teller voll mit Huhn allerlei. Sprich kleine gekochte Hühnerteile von Kopf bis Fuß. Man probiert natürlich alles, zur großen Freude unserer Gastgeber, welcher gleich mit seinem eigens angesetzten, wahrscheinlich Nussschnaps, kam und uns reichlich einschenkte. Obwohl wir eigentlich kaum kommunizieren konnten, war es ein riesen - Spaß. Hinterher bekamen wir auch noch als Dessert eine Banane - außen schwarz,  paar kleine weiße Pünktchen, innen weich wie Bananenmilch, aber gelb, und ein reifer Geschmack, wie man ihn nicht von unseren Bananen kennt - echt ein Wahnsinn!

Madenreis zum Frühstück

Am nächsten Tag ging es wieder weiter Richtung Norden, doch irgendwann packt einen der Hunger. In einer etwas größeren Stadt machten wir halt und entdeckten ein Restaurant, wo sich scheinbar die ganze Gemeinde traf. Es war an dem Tag nämlich Mittags - Buffet, man konnte sich also etwas aussuchen, und dann kochen lassen. Vorneweg durfte man eine richtig gute Suppe nehmen, dann kamen die Maden. Wir hatten wiederum einige verschiedene Gerichte am Tisch stehen, um von allem probieren zu können, und schließlich auch kleine Krebse und frittierte Maden - würzig und gehaltvoll! Vielleicht ein nicht ganz typisch europäisches Frühstück, aber dazu sind wir ja hier.

Am Abend, wiedermal im Dunkeln in Lao Cai, direkt an der chinesischen Grenze angekommen, wurde es dann doch ein Burger zur Abwechslung.
Weiter ging es über Sapa, quer durch die Reisterrassen, vorbei ein kleinen Ortschaften und Kinder-Gelächter nach Nghia Lo, um am nächsten Tag wieder nach Hanoi aufbrechen zu können. Eine kleine Besonderheit in dieser Ortschaft war die Therme - dazu mehr im Blog auf unserer Website.

Froschschenkel und Glühwein

Wieder angekommen in Hanoi brachten wir die Mopeds nochmals zum Check, um am Tag darauf die Reise fortzusetzen. Allerdings stand Sonntag im Kalender und außerdem 2. Advent. Heißt, wenn schon die Weihnachtsstimmung fehlt, dann könnten wir wenigstens irgendwo einen Glühwein auftreiben. Gar nicht so einfach. Schließlich fanden wir ein gut frequentiertes Straßenrestaurant mit großzügiger Speisekarte, worauf unter anderem auch Froschschenkel dabei waren. Die hatten wir noch nicht, also probieren wir sie, und siehe da, die schmecken richtig gut - ähnlich wir Huhn, nur zarter. Und zur Feier des Tages musste natürlich noch ein Glühwein her. Nach einiger Erklärungsarbeit durfte ich dann in die etwas kleine Küche, und mit der Köchin traditionellen Glühwein zubereiten - ein gelungenes Fest.



Suppe

Tags darauf ging es Richtung Halong. Natürlich auch wieder mit kulinarischem Zwischenstopp. Diesmal wurde es eine Reisnudelsuppe mit Rindfleisch und, was in Vietnam auf gar keinen Fall fehlen darf, Koriander. Das Spezielle an der Suppe - sämtliche Gewürze standen am Tisch, man konnte also so viel würzen wie man wollte, was dazu führte, dass die Suppe ein wenig scharf wurde.
Trotzdem ein Erlebnis mehr!

Was uns jetzt noch so erwartet...wir sind gespannt, denn dank eines täglichen "Nippers" von Opa's Vogelbeer sind wir für jegliche kulinarischen Genüsse gewappnet.

Donnerstag, 26. November 2015

Weltreise – Kulinarik in China

 

 

Gleich vorne weg – das Essen in China hat mit den Gerichten die man bei uns in Österreich bekommt, so gut wie gar nichts zu tun. Man bekommt auch nach dem Essen in China keinen Glückskeks.

Man bestellt in traditionellen China – Restaurants auch keinen Mangosaft, weil das, wie wir zu Hause glauben, üblich ist, sondern bekommt ohne lang gefragt zu werden, eine Kanne mit heißem, wahrscheinlich Nudelwasser, eingestellt. Und ja, das schmeckt gar nicht so schlecht und passt auch ganz gut dazu.

Aber was genau ist jetzt eigentlich typisch für China?

Dadurch dass eine Freundin von uns in Shanghai arbeitet, die wiederum Bekanntschaft mit einer chinesischen Native – Speakerin geschlossen hat, direkt vor Ort hatten, waren wir mit gleich zwei Insidern unterwegs, und das lohnt sich auf jeden Fall, denn unser Wissen war so gut wie Bahnhof.

Diese Insiders also führten uns durch die gängigsten chinesischen Restaurants.

 

Shanghai


 

1.       Hot Pot


Ein Hot Pot funktioniert eigentlich wie bei uns ein Fondue, nur dass im Restaurant bereits ein runder Tisch mit integriertem Induktionsherd steht, worauf dann ein Topf mit der Brühe kommt. Die Brühe selbst beinhaltet bereits sämtliches Gemüse und Gewürze und ist eher trüb. Dazu werden dann verschiedene Fleischsorten bestellt, die allerdings dünn aufgeschnitten in Röllchen - Form kommen und einige Beilagen wie zum Beispiel Pilze, gekochter Reis, der aber aussieht wie ein Stück weißer Spargel, und immer wieder von den Stäbchen flutscht, außerdem eine etwas schärfere Lotuswurzel und auch gekochten Bambus.

Das alles wird dann in den Topf geworfen, und wer dann zuerst kommt mahlt zuerst ;)

Als Sauce mischt man sich selbst eine Mischung aus Sojasauce, Knoblauchbrühe und Koriander, wodurch das Ganze dann ein wenig nach Seife schmeckt.

Hierzu wird dann auch der Jasmintee serviert – nicht zu lange ziehen lassen sonst wird’s ungenießbar…

 

2.       Krabben essen

Dazu braucht es komfortabler weise einen Native – Speaker, denn die wissen wirklich was man bestellt. Hier haben wir es uns so richtig gut gehen lassen. Als „Koster“ gab’s erstmal eingelegtes Seegras, dann eine Art chinesischer Schweinsbraten, und eine in Weißwein eingelegte Krabbe – schon am Anfang also richtig Hammer.

Was auch ganz lustig ist, dass der runde Tisch in der Mitte eine drehbare Scheibe hat, sprich, wenn sich der Herr gegenüber, gerne ganz fein vom gedämpften Rind bedienen würde, aber vorhat, das letzte Stück zu schnappen, dreht man noch kurz davor die Scheibe eine halbe Umdrehung weiter, sodass man selbst zum Genuss kommt – einziges Problem daran: Es läuft alles nach dem Prinzip, wie du mir, so ich dir…

Naja, kommen wir zu den Krabben selbst; Wir, alles Tourismusschüler, hätten wahrscheinlich alles andere gegessen, als wir sollten. Unser Guide hat uns also beigebracht wie es richtig funktioniert, wie sie aufgebrochen wird, dass man nur das Gelbe herauskratzt und dass auch die Beinchen noch einiges beinhalten. Wir wiederum haben unserem Guide beigebracht, wie man richtig Pflaumenwein trinkt ;)

 

3.       Snack für nach der Nacht – Baozi


Wenn’s mal bisschen später wird gibt’s da noch so eine Art Knödel, den Baozi. Eigentlich als Frühstück gedacht, sind die pikant, meist mit Hackfleisch gefüllten Germknödel – ähnlichen Bällchen dennoch ein guter Heißhunger – Killer.

 

Auch die anderen Straßensnacks sind ganz lecker. Zum Beispiel eine Nudelsuppe; der Schwabe würde sagen, eine Supp mit Maultäschle, schmeckt richtig gut, und reicht auch als ganze Mahlzeit. Das Einzige, worauf man Acht geben sollte ist, wenn der Straßenhändler dir eine rote, leicht ölige Sauce anbietet – nicht zu viel davon nehmen, denn die hat’s echt in sich.

 

 

Peking


 

1.       Berühmt für Beijing ist die Peking – Ente, die wir gleich im „Restaurant des Jahres“ verköstigt hatten. Ein ganzes Team von Service – Mitarbeitern umsorgte uns, tranchierte die Ente auf feinste Art und Weise und erklärte uns sogar die Vorgehensweise beim Essen der Ente, damit man nichts falsch machen kann – man brachte mir sogar eine Gabel als sich mein Geschick mit den Stäbchen herausstellte. Also Ente ist ein wirkliches „Must-Do“.

 

2.       Nudel essen


Klingt ganz einfach – aber das Lustige daran ist wahrscheinlich, dass wir in einem traditionellen chinesischen Nudeltempel aßen, und dort gerade Hochbetrieb herrschte. Um sich das Szenario ein wenig vorstellen zu können; wir kamen gerade total schlapp von der Chinesischen Mauer, gingen etwas geschafft ins Restaurant, und dort wurden die Bestellungen einfach lauthals herumgeschrien, eigentlich unvorstellbar, aber alles hat reibungslos funktioniert. Man sucht sich dann einen Nudeltopf mit verschiedenen Zutaten aus, und bekommt dann direkt am Tisch alle Beilagen in den Topf geschmissen. Nudel mit Stäbchen essen, so dachte ich, hatte ich total im Griff, nach fünf Minuten kam allerdings der erste Kellner mit einer Gabel für mich herbeigerannt… Naja, hat wohl doch nicht so toll ausgesehen.

 

 

Xi’an


 

Der muslimische Markt


Ein riesen Tohuwabohu, aber sollte man unbedingt gesehen haben, denn meiner Meinung identifiziert sich eine Stadt nicht nur durch Sehenswürdigkeiten oder Tempel, sondern vor allem durch das Leben der Menschen dort. Da in Xi’an einige muslimische Chinesen leben, fühlt man sich auf diesem Markt irgendwie wie in einen Reiseführer hineingescannt – eine scheinbar endlos lange Straße, hunderte Ständchen mit Stäbchenfleisch, Süßem, Fisch, Lamm, Rind, Reiskreationen und vor allem Handwerk. Wir haben so einiges versucht, manches vielleicht ein bisschen gewagt, aber mit Vogelbeerschnaps von zu Hause kann man ruhigen Gewissens drauf los probieren. Außerdem findet man alle 50 Meter einen Granatapfelstand – der Saft davon ist echt lecker!

Mittwoch, 4. November 2015

Weltreise

Weltreise....Wer???


Was hat Weltreise mit dem Landhaus Kirchgasser zu tun? So weit sind die doch auch nicht vom Schuss.

Nein, darum geht es eigentlich auch gar nicht, sondern um den Herrn Kirchgasser Junior, also den Verfasser dieses Blogs ;)

Einige unserer Gäste haben es vielleicht schon mitbekommen, dass ich im Winter mal eine Zeit lang nicht da sein werde, darum wird hier und auf unserer Website (www.landhaus-kirchgasser.at) und natürlich auf weiteren Sozialen Medien (Facebook, Instagram, Google+) immer wieder ein kleiner Einblick in die Reisegeschehnisse veröffentlicht.

Wohin es eigentlich geht, und wann es wirklich losgeht, kommt dann nach und nach. Diese kurze Info war lediglich ein kleiner Einstieg um mich ein wenig an das "bloggen" zu gewöhnen...;)
Denn momentan sind wir noch da... :))))



...aber nimmer lang 

Montag, 8. Juni 2015

Frühlingsfest der Pferde in Ramsau am Dachstein

28. Frühlingsfest der Pferde in Ramsau am Dachstein von 13. bis 14. Juni 2015

Alle reden immer vom "Frühlingsfest", aber wann, wie, wo, wer oder was?



Programm Samstag, 13. 06.


Musikalische Wanderung (13h, Start Ramsau Zentrum)

Beim heurigen Frühlingsfest, welches dieses Jahr bereits zum 28. Mal ausgetragen wird, gibt es einige musikalische Höhepunkte!
Zum ersten beginnt das großartige Programm mit der musikalischen Wanderung mit der Ramsauer Hopfenmischungsmusi. Diese Wanderung führt mit Stimmung und Ramsauer Witz an den Höfen vorbei, welche die wunderschönen Blumenfiguren für den Festumzug am Tag darauf stecken. Wie das ganze funktioniert, und wer an solchen Figuren beteiligt ist, das erfährst du live und backstage bei der musikalischen Wanderung. Man staunt nicht schlecht, wenn man sieht, wie viel Arbeit hinter solch großen Figuren steckt, dennoch ist es bei den Ramsauer Bäuerinnen immer wieder "a muats a Gaudi!"

90 Jahre Kameradschaftsbund Ramsau ( 14h, Langlaufstadion)

Heuer steht das Frühlingsfest ganz im Zeichen des Kameradschaftsbundes. Gleich anschließend folgt ein Aufmarsch im Langlaufstadion mit allen Kameradschaftsvereinen des Bezirkes und natürlich auch mit der Trachtenmusikkappelle Ramsau am Dachstein. Nach diesem Spektakel geht es im Festzelt gleich weiter, wo wiederum die Trachtenkappelle Ramsau heuer vor allem bewährte Stimmungsstücke zum Besten gibt. Da wird sich dann herausstellen, das wir "Jungen" noch so einiges an Entertainment von den Kameraden lernen können ;) Allerdings haben die Dirndln und Buam der Tanzgruppe Ramsau auch so einiges drauf und werden es beim Schuhplatteln so richtig krachen lassen! Worauf dann die neuen Dachsteinhoheiten gewählt werden, also dranhalten Jung's!

Bergweltschwung (ca. 20h bis....? )

Unsere Nachbarn aus Filzmoos heizen dann zu späterer Stunde so richtig ein! Bei dieser Power - Band hat man selten die Zeltbesucher bloß auf den Bänken gesehen, hier tanzt schon alles auf den Tischen, auf der Tanzfläche oder sonst wo - Stimmung garantiert. Auf den Tischen ist natürlich noch nicht Schluss, danach geht es nämlich in die Party - Disco mit Supersounds und lecker Cocktails.
Oft ist einigen der Weg vom Tisch zur Disco doch zu weit, solche bleiben dann meistens an der WWW - Bar hängen, die Bar unserer Bäuerinnen (Wilden Walking Weibern). Ich sag nur eins: Gefährlich lustig!!!


Sonntag, 14.06.

 

Festumzug der Pferde ( Beginn 11h)

Prachtvoll geschmückte Blumenfiguren, fein herausgeputzte Pferde, Kleintiere, und Schnalzer- und Reitergruppen bilden den Festumzug der Pferde. Umrahmt wird dieser Umzug natürlich von diversen Blasmusikgruppen, mit dabei selbstverständlich auch die Trachtenmusikkappelle Ramsau, weiters die Tanzgruppe Ramsau, die Artistenflöhe werden ihr können auf Einrädern und co. unter Beweis stellen, und natürlich sind auch die Dachsteinhoheiten auf einer Pferdekutsche zu sehen. Der Festumzug hält so einiges parat - aber man will ja nicht zu viel verraten. Wir, vom Landhaus Kirchgasser sind auf jeden Fall auch dabei ;)
Gleich darauf folgt dann die große Gaudi im Festzelt mit diversen Blasmusikgruppen und anschließender Ausklang mit den 2 lustigen 3 - also eher Einklang in eine lange Nacht ;)


Veranstaltet wird das wohl eines der schönsten Blumenfeste von Österreich von der Bergrettung Ramsau - Einen herzlichen Dank dafür und bis Samstag, wenn es wieder heißt: Ein Prosit der Gemütlichkeit!!!



Dienstag, 26. Mai 2015

Zirbensauna im Landhaus Kirchgasser

Neu - die Zirbensauna im Landhaus Kirchgasser in Ramsau am Dachstein!


Was gibt es schöneres, als an einem Regentag die Beine hoch zu lagern und einfach zu chillen? Na klar, zuerst schnappt man sich einen möglichst strahlend weißen Anzug, ein alter Pyjama tut's auch, Gummistiefel, und ab geht's in die nächste Regenpfütze. Da wird man ja so richtig nass... Naja, das schon, aber man kann sich dann ruhigen Gewissens, etwas in der frischen Luft getan zu haben, in die wohlriechende Zirbensauna legen, und einfach mal gemütlich relaxen. Den Kopf frei von all dem Alltagsstress, weg vom Computer, von der Baustelle, vom Büro, von der Klinik oder aus der Küche, ganz egal was du arbeitest, jeder braucht zwischendurch mal einen klaren Kopf! Durch die Kraft der Zirbe geht das, sogar wissenschaftlich bewiesen. Also schnell die Taschen packen und einfach mal ein paar Tage erholen; aber schnell, denn sonst kommt die Sonne doch noch früher als gewollt ;)

Für weitere Bilder besuche uns auf unserer Website.